Wir über uns
Die Freizeitmannschaft Reiler Bibade ist eine Unterabteilung des TuS Reil.
Die Freizeitmannschaft zeigt sich in vielen Bereichen aktiv.Neben den vielen Freizeitmannschaftsturnieren, die wir über das Jahr besuchen, zeigen sich auch andere Interessensbereiche. Zum Beispiel die jährliche Teilnahme am Reiler Fastnachtsumzug.
Allerdings ist das größte Event im Jahr das Pfingsturnier, welches die Thekenmannschaft ausrichtet.
Wir möchten Ihnen auf dieser Seite die "Thekenmannschaft" mal ein wenig näher bringen.
Historie der "Bibade"
Wie alles begann…
Es begann alles in Bahners Keller. Nachdem wir festgestellt hatten, dass wir nach dem Fußballtraining über genügend Konditionen verfügten, um den Kampf mit dem vorhandenen Whisky-Bestand und einer Batterie Hamburger aufzunehmen, beschlossen wir, diese Fähigkeiten weiter auszubauen. Schließlich hat ein Spiel ja auch 3 Halbzeiten.
Als offizielles Stammlokal erkoren wir uns das „Café Burg“, zu jener Zeit ein Szene-Treffpunkt für hoffnungslose Fußballer und verlorene Jungfrauen. Der dortige Wirt, Gerhard Burg, auch bekannt als „Trooter-Bert junior“, trat dabei als unser erster Sponsor und Werbepartner auf.
Folgerichtig lautete der erste Name auch „FZM Café Burg“. Die Spielkleidung war gelb-blau und wurde von der brasilianischen Fußballnationalmannschaft später mit Erfolg kopiert.
Das erste Spiel bestritten wir gegen die damals beste Reiler Thekenmannschaft, die „Kehne-Elf“, - mit dem legendären „Heckenwirt“ Rainer Servatius -, das durch ein Tor des Gastspielers Helmut Henrichs 1 Minute vor Schluss mit 1-0 gewonnen wurde.
Wer zählt zu den Gründern? Neben dem Chronisten Manfred Derlich waren dies Rainer Weirauch, Karl-Ernst Barzen, Willi Henrichs, Norbert Schneiders, Thomas Müller, Ferdi Firus, Gerhard Peter, Franz-Josef Deis, Elmar „Django“ Greis, Heinz-Josef „Löwe“ Burg, Berthold Burg, Franz-Hubert Leister, Harald Fritzen und ein Schotte namens Brian.
Der erste Vorstand wurde auf einer denkwürdigen Weihnachtsfeier mit den unverzichtbaren Bestandteilen Generalversammlung und Bierzeitung gewählt. Erster Vorsitzender wurde Rainer Weirauch, der damit auch am längsten im Verein ist. 2. Vorsitzender wurde Karl-Ernst Barzen, Kassierer Heinz-Josef Burg, Schriftführer Thomas Müller.
Wie es weiterging…
Es folgten dann die ersten Teilnahmen an Turnieren in Kinderbeuern, Neef, Traben-Trarbach,
St. Aldegund und Zell. Weil wir uns als gute Mannschaft vor, während und nach der Halbzeit erwiesen, lud man uns gerne ein. In der Folge kamen wir auf die Idee, ein eigenes Turnier zu veranstalten. Dies sollte der Beginn einer langen Reihe von Pfingstturnieren sein. Durch unseren geliebten und gefürchteten Ruf war es nicht weiter verwunderlich, dass an unseren Turnieren, die mindestens von Freitag bis Sonntag dauerten, über 20 Mannschaften mitspielten.
Der Lauf der Zeit brachte es mit sich, dass wir den Modus des Turniers immer wieder einmal ändern mussten. So gab es zum Beispiel später an den Pfingst-Sonntagen attraktive Verbands-Pokal-Spiele (u.a. mit dem damals noch bekannten TuS Kröv und dem Oberligisten Salmrohr). Im Zug der internationalen Ausrichtung der Mannschaft auf der europäischen Bühne traf man auf einen Verein aus den Niederlanden, die FZM aus Merkelbeek, Provinz Limburg. Nach ihrer Teilnahme am hiesigen Turnier fuhren wir zwecks Talentsichtung nach dort, um unser Können zu demonstrieren, was uns auch sehr eingeschränkt gelang. Nach einer ausführlichen Inspektion der regionalen Gastronomie, in der wir alle Erscheinungsformen des dortigen Kulturlebens eingehend studierten, erwiesen wir uns am nächsten Tag als gute und sportliche Gäste. Den Sieg überließen wir zum Dank an den denkwürdigen Abend mit 7:1 den Gastgebern, angesichts unserer Handicaps ein hervorragendes Ergebnis.
Die zu dieser Zeit geschlossenen Verbindungen bestehen übrigens noch heute. In den folgenden Jahren waren die Spieler aus Merkelbeek noch oft zu Gast in Reil, wie auch wir des Öfteren dort auftauchten.
Gute Verbindungen gab es auch zur FZM aus Rheine, die regelmäßig die höchsten Türme an Leergut fabrizierte. In den folgenden Jahren gelang es immer wieder, durch unsere Teilnahme an verschiedenen Turnieren (bekannt sind hier u.a. Büchel, Polch, Perscheid, Zeltingen usw.) Spieler für die FZM zu gewinnen und auch noch eine ganze Generation später die Frische und Begeisterung für die 3 Halbzeiten eines Spiels zu erhalten